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Hinschauen statt wegsehen: Ethik-Exkursion in die Welt der Wohnungslosigkeit

· Cornelia Häusler · Aktualisiert am

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Hinschauen statt wegsehen: Ethik-Exkursion in die Welt der Wohnungslosigkeit

Hinschauen statt wegsehen: Ethik-Exkursion in die Welt der Wohnungslosigkeit

Wie viel wissen wir eigentlich über das Leben der Menschen am Rande unserer Gesellschaft? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, besuchten die Ethik-Gruppen der 6. Klassen des b[r]g Enns am 09. Februar 2026 die ARGE für Obdachlose in Linz.

Frühstück und Einblicke in die ARGE Unser Tag startete mit einem selbst zubereiteten Frühstück aus mitgebrachten Lebensmitteln für die Betroffenen. Während Joghurt, Brote und Kuchen genossen wurden, erhielten wir eine Einführung in die vielfältigen Aufgaben der ARGE – von der Wohnungslosenhilfe über den Trödlerladen bis hin zum Herzstück des Vereins: der „Kupfermuckn“. Die „Kupfermuckn“ ist die einzige Straßenzeitung von Randgruppen und sozial Benachteiligten im deutschen Sprachraum, in deren Redaktion elf betroffene Personen direkt mitarbeiten. Diese Arbeit bietet ihnen weit mehr als nur Beschäftigung – sie bietet den Menschen die Möglichkeit zur Selbsthilfe, Gehör, Gemeinschaft und finanzielle Stütze.

Die „Gratwanderung“ durch Linz Besonders bewegt hat uns die soziale Stadtführung unter dem Titel „Gratwanderung“. Geführt von der ehemals obdachlosen Claudia besuchten wir Orte wie das Wohnheim B37 oder die Caritas Wärmestube. Ihre Berichte aus erster Hand machten deutlich, was es wirklich bedeutet, ein schweres Leben am Rande der Gesellschaft zu führen.

Kupfermuckn-Kauf: Worauf ihr achten solltet Die „Kupfermuckn“ geht mit der Zeit und ist digitaler geworden. Damit eure Hilfe sicher ankommt, gibt es wichtige Neuerungen beim Zeitungsverkauf:

• Der Ausweis: Offizielle Verkäuferinnen und Verkäufer erkennt ihr ab sofort an ihren fälschungssicheren Ausweisen im Scheckkartenformat. • Bargeldlose Zahlung: Auf jedem Ausweis befindet sich ein individueller QR-Code. Wer kein Kleingeld hat, kann die Zeitung (Preis: 3 €) ganz einfach per Smartphone bezahlen. • Faire Aufteilung: Die Hälfte des Erlöses (1,50 €) bleibt als Verdienst direkt bei der verkaufenden Person.